| Von Holger Grimme, 2006, 200 S., ISBN 3-938159-24-3, Format: A5, Schwerpunkt des Buches ist eine biblische, historische und prophetische Untersuchung der bevorstehenden Zusammenführung von Juden und den Nachkommen des antiken Nordreichs Israels. Die Aussagen der Propheten, insbesondere von Hosea, Hesekiel, Mose und Jesus (Yeshua) werden mit gegenwärtigen Szenarios verglichen.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. (Matth. 7:21)
Yeshua selbst hat die Torah, den Willen des Vaters, erfüllt und ist somit die lebendige Torah. Der Autor untersucht die Forderungen der Torah (Bücher Mose) und beschreibt die historischen Gründe der Abweichungen und bietet Lösungsvorschläge auf Grundlage eines Verständnisses des Neuen Testaments auf Grundlage der Torah.
Holger Grimme verdeutlicht am Schicksal der Stämme des Nordreichs Israels, deren Geschichte sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht, im Vergleich mit der heutigen Christenheit die Gefahren, welche sich in der Mißachtung, bzw. der Vermischung von Yahwehs Willen mit menschlichen Ideen verbergen.
Israels Wiederherstellung ist Bestandsaufnahme einer entgleisten Beziehung zum Schöpfer von Himmel und Erde und dem bewußten Mißverständnis der Aussagen von Yeshua. Während die Juden ihn komplett als den Maschiach ablehnten, entfernten sich die Christen immer weiter von ihren hebräischen Wurzeln...
Fazit: “Israels Wiederherstellung” ist ein gut recherchierter und flüssig geschriebener Aufruf zur Hinwendung in Yeshua zum Willen Yahwehs, dem Schöpfer von Himmel und Erde.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung Die verlorenen Schafe des Hauses Israel Die Wiederherstellung Israels hat begonnen Hosea beschreibt Yahwehs Herzenshaltung Wer ist Ephraim heute? Yahwehs Wort im Wandel der Zeit Das Kamel und das Nadelöhr Individuelle Befreiung Ephraims Geschichtliche Hintergründe Ephraims Ephraims Strafe Das Strafmaß Israels Das Ende der doppelten Strafe Israel und Juda: Historische Fakten Geschichte der 10 deportierten Stämme Israels Ende der kollektiven Bestrafung Ephraims Die Vollzahl aus den Heiden Ephraim zur Zeit Yeshuas Die Identität der 10 Stämme Israels Die 12 Stämme Israels Prophetischer Segen für die Stämme Israels Verhalten Angehöriger der 10 Stämme In Yahwehs Ordnungen leben Die Vereinigung der beiden Häuser [Israels] Trennungsgründe messianische Juden und Christen Entwicklungen der Neuzeit und Gegenwart Zu guter Letzt: Prüfungen... Relevante Bibelstellen Messianischer Sabbat Messianische Israel Allianz Gegenwärtige Prioritäten Literaturverzeichnis: Titel Literaturverzeichnis: Autoren Schlußwort
Leseprobe: Einleitung
Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist.
Vor knapp 500 Jahren wurde Martin Luther Professor der Theologie in Wittenberg. Beim intensiven Studium des Römerbriefes, den er 1515/16 dort lehrt, kommt ihm die Erleuchtung beim Bibelvers: der Mensch erlange Gerechtigkeit allein durch die Gnade Yahwehs, nicht durch gute Werke: Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Yahweh gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus dem Glauben leben."
Dieser Vers stand schon viele Jahrhunderte in der Bibel, blieb jedoch mehr oder weniger unbeachtet. Erst Luther erkannte seine wahre Bedeutung. Sein aufmerksames Studium von Yahwehs Wort hatte mit der Reformation weltbewegende Folgen. Es war die Zeit, die Yahweh, Schöpfer von Himmel und Erde für diese Erkenntnis vorgesehen hatte. Luther, Zwingli und Calvin erkannten sie.
Die Kirche des Mittelalters trieb seltsame Blüten, deren Beweg-gründe an dieser Stelle nicht untersucht werden sollen, sondern eher die eigenartige Tatsache, dass viele Generationen vor Luther diese zentrale Aussage der Bibel einfach „überlesen“ hatten. Der Glaube wurde von den Kirchenfürsten verwaltet und die Kirche entwickelte sich zur größten Machtinstitution im Abendland. Immer neue finanzielle Quellen wurden von der Kirche erschlossen, mit Berufung auf "Gott". Das Wort des Schöpfers war bei den Menschen unbekannt, da eine Übersetzung aus dem Lateinischen strikt verboten war. Latein las jedoch nur eine sehr kleine Schicht Privilegierter. Diese Leserschaft begrenzte sich fast ausschließlich auf Geistliche, also Pfarrer und Studenten der Theologie und in der lateinischen Sprache ausgebildete Regenten. Dennoch waren dies nicht wenige, gab es doch von Portugal bis Russland, von Skandinavien bis Afrika Kirchen, in denen die Geistlichen die Bibel in der lateinischen Übersetzung lasen.
Es war Yahwehs Zeit, Seine Gnade den Menschen nach dem dunklen Mittelalter mit den Irrungen und falschen Wegen der damaligen Kircheninstitution aufzuzeigen. Reformatoren wie Luther, Zwingli und Calvin erhielten den Auftrag, diese Arbeiten durchzuführen und Yahweh den Menschen der damaligen Zeit nahe zu bringen. Dadurch wurden einige, aber nicht alle Fehler berichtigt.
Ist es heute anders? Sind wir gegen irrige Ansichten gefeit? Ist nicht unsere Zeit besonders durch einen allgemeinen materialistischen Abfall von Yahweh geprägt? Wie viele Terroranschläge, Erdbeben und Tsunamis müssen noch erfolgen, wie pervers und sexuell entartet soll unsere Gesellschaft noch werden, bevor wir erkennen, dass wir uns unmittelbar vor dem Ende dieses Zeitalters befinden? Yahweh redet zu uns durch Zeichen und hat all dies in der Bibel prophezeit. Yeshua, das ist der hebräische Name unseres Messias, hat von den letzten Tagen gesprochen und von einer Zeit der Wehen, die wie die Wehen einer Schwangeren an Intensität zunehmen werden. Nehmen wir diese Zeichen ernst?
Die fundamentale Frage lautet heute: "Was ist der Wille des Vaters?" angesichts der oft überlesenen Aussage von Matthäus 7:21: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Reich der Himmel kommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
Wurden die Sünden im Mittelalter durch den Ablaß getilgt? Befolge ich heute den Willen von Abba, oder folge ich den Lehren von Menschen? Holger Grimme stellt in Israels Wiederherstellung kritische Fragen zur Torah, der Prophetie und insbesondere der Frage' Wer ist Israel?'. Israels Wiederherstellung ist eine biblisch und historisch recherchierte Aufforderung, dem in der Bibel eindeutig ausgedrückten Willen Yahwehs ohne Scheuklappen Folge zu leisten.
Von der Feigheit, die vor neuer Wahrheit zurückschreckt, Von der Faulheit, die mit Halbwahrheiten zufrieden ist, Von der Arroganz, die denkt sie kenne alle Wahrheit, Oh Elohim der Wahrheit, befreie uns. Gebet der Antike
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